Finanzielle Transparenz


Hinter jedem CrowdFarming-Projekt steckt ein Produzent (Farmer) oder eine Gruppe von Produzenten, die dieses Projekt überhaupt erst ermöglichen. Es sind die Farmer, die den Preis einer Adoption und des Verkaufs ihrer Ernte selber festlegen.

Dank des Beitrages eines jeden, der eine Adoption übernimmt, kann der Farmer ruhigen Gewissens anbauen und arbeiten, denn nun kennt er schon den endgültigen Ertrag seiner Erzeugnisse (Preis einer Adoption). Und natürlich gibt ihm das nicht nur Sicherheit, sondern auch Motivation, morgens aufzustehen und mit Spaß an die Arbeit zu gehen. Klingt logisch, oder?
“Und wovon lebt ihr, die ihr bei CrowdFarming arbeitet?”

Das CrowdFarming Team schaltet sich in dieser Lebensmittellieferkette dazwischen. Aber wie soll das gehen, ohne direkt zum Zwischenhändler zu werden? Die Antwort ist einfach: durch die Bereitstellung von Mehrwertdiensten.

Der direkte Lebensmittelverkauf zwischen Landwirten und Konsumenten braucht Dienstleistungen, damit er funktioniert: eine Plattform, um Produkte anzubieten und zu verkaufen, eine Logistik, um die Pakete zu bewegen, einen Kundenservice (oder CrowdFarmer-Service, wie wir ihn nennen) und werbende Instrumente, um eine höhere Reichweite zu erlangen. Dies sind die 4 Dienstleistungen, die wir den Landwirten anbieten.

“Bestimmt CrowdFarming den Verkaufspreis?”

Nein. Der Landwirt bestimmt den Verkaufspreis.

“Wie viel berechnet ihr den Landwirten für diese Dienstleistungen?

Wir berechnen den Landwirten Gebühren auf der Grundlage der Verkäufe. Wenn der Farmer Erfolg hat, haben wir Erfolg. Wenn der Farmer nicht verkauft, berechnen wir keine Gebühren. Der Betrag, den wir berechnen, hängt vom Produkt, dem Gewicht der Bestellung, der verkauften Menge, dem Herkunftsland des Farmers, den Transportkosten bis zum Bestimmungsort und davon ab, wie du deine Bestellung bezahlst: Visa, Mastercard, Lastschriftverfahren oder American Express (die teuerste Option!)

Bei Adoptionen berechnen wir dem Landwirt 16% des Nettopreises (ohne Transportkosten und Steuern). Das ist nicht das, was wir verdienen. Mit diesen 16% decken wir unsere Fixkosten, unsere Lohn- und Gehaltsabrechnung, die Sozialversicherung, den 7 Tage die Woche-Kundendienst, Server-Zahlungen und andere Anbieter und Dienstleister. 

Wenn ein Landwirt es schafft, viel Ernte zu verkaufen, erzielen wir Größenvorteile auf einer logistischen Ebene, die es uns ermöglicht, eine höhere Rentabilität und eine geringere Umweltbelastung durch die Lieferungen zu erzielen. Wir haben ein Geschäftsmodell erreicht, das es uns ermöglicht, unsere Rentabilität mit unseren Werten in Einklang zu bringen: je voller die Lastwagen sind, desto geringer die Umweltbelastung pro transportiertem Lebensmittel und desto höher die Rentabilität.

"Wie viel verdient CrowdFarming pro Jahr?

In manchen Kulturen soll es ja unhöflich sein, danach zu fragen, aber keine Sorge - uns macht das gar nichts aus. Transparenz ist der Schlüssel zum Erfolg, wenn wir unser Ziel erreichen wollen. 

Seit wir CrowdFarming 2017 gegründet haben, haben wir jedes Jahr Geld verloren. Jedes Jahr mehr. "Seid ihr verrückt?" Ein wenig, ja, wir leugnen es nicht, aber in den ersten Jahren hatten wir Verluste eingeplant. Wir haben nicht das Gefühl, dass wir das Geld verschwendet haben, sondern dass wir es investiert haben, um ein Ziel zu erreichen: die Lebensmittellieferkette zu revolutionieren. Um rentabel zu sein, ohne das Produkt zu teuer zu machen, müssen wir Volumen gewinnen und mehr und mehr Menschen dazu bringen, ihre Lebensmittel direkt vom Erzeuger zu beziehen.

Unser Ziel ist es, bis 2021 eine Anzahl von Landwirten und Verbrauchern zu erreichen, die es uns ermöglicht, den Weg der Rentabilität einzuschlagen.


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